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Im Empfangssaal der Welt sitzt der einfache Grashalm auf demselben Teppich mit dem Sonnenstrahl und den Sternen der Mitternacht.

So teilen meine Lieder ihre Plätze im Herzen der Welt mit der Musik der Wolken und Wälder.

Aber Du, reicher Mann, Dein Reichtum hat nichts von der einfachen Größe des fröhlichen Sonnengolds und des milden sinnenden Mondenschimmers.

Der Segen des allumarmenden Himmels ist nicht darüber ausgegossen.

Und wenn der Tod erscheint, bleicht er und dorrt er und zerfällt in Staub.

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Um Mitternacht sprach er zu seinem Herzen:

„Jetzt ist es Zeit, mein Heim aufzugeben und Gott zu suchen. Ach, wer hat mich so lange hier im Wahn gehalten?“