Surangama
Eben weil ich eine bloße Magd bin, hemmt mich keine Schwierigkeit. Als er am ersten Tag dies Gemach meiner Obhut vertraute und sagte: „Surangama, du wirst diese Kammer immer für mich in Bereitschaft halten, das ist deine ganze Aufgabe”, da sagte ich nicht, nicht einmal in Gedanken: „Oh, gib mir die Arbeit derer, die für das Licht in den andern Gemächern sorgen.” Nein, sondern sowie ich all meinen ganzen Sinn auf diese Aufgabe richtete, erwachte eine Gewalt in mir und wuchs und wurde ohne Widerstand Herr über jeden Teil von mir ... Oh, da kommt er!... er steht draußen, vor der Tür. Herr! O König!
Gesang von außen
Öffne die Tür. Ich warte.
Die Fähre des Lichts von Dämmrung zu Dunkel ist ruhen gegangen,
Der Abendstern steht am Himmel.
Hast du Blumen bereit, das Haar dir geflochten,
Umfließt dich weiß dein Kleid zur Nacht?
Das Vieh kam heim in den Pferch und die Vögel in ihre Nester.
Die wirr sich kreuzenden Pfade sind in Dunkel getaucht.