Die Dienerin geht und kehrt mit den Knaben wieder.
Kommt, lebendige Sinnbilder des jugendfrischen Frühlings, hebt euren Festgesang an! Meine ganze Seele und mein Leib ist heute abend Gesang und Musik — doch die unaussprechliche Melodie will mir nicht von der Zunge: singt ihr denn an meiner Statt!
Gesang
Mein Leid ist mir süß, heut in dieser Frühlingsnacht.
Mein Schmerz greift in die Saiten der Liebe und läßt sie leise erklingen.
Lockende Bilder, aus meiner Sehnsucht geboren, gleiten im Mondschein dahin.
Der Duft aus der Tiefe der Wälder verirrt sich in meine Träume.
Worte kommen flüsternd an mein Ohr, ich weiß nicht, woher,
Und die Glöckchen an meinen Fußspangen zittern und klingen im Takt zum Tanz meines Herzens.