Sudarschana
Ich habe es seit gestern versucht — aber je mehr ich versuche, um so mehr empört sich mein Herz. Wenn ich bei dir bleibe, werde ich beständig von dem Gedanken verfolgt und gehetzt, daß ich unrein bin, daß ich falsch und treulos bin.
König
Nun wohl, du kannst so weit von mir gehen, als dir beliebt.
Sudarschana
Ich kann von dir nicht fliehen — gerade weil du mein Gehen nicht hinderst. Warum hältst du mich nicht mit Gewalt an den Haaren zurück und sagst: „Du sollst nicht gehen?” Warum schlägst du mich nicht? O strafe mich, triff mich, schlag mich mit gewaltiger Hand! Aber dein widerstandsloses Schweigen macht mich wild — oh, ich kann's nicht ertragen!
König
Warum glaubst du, daß ich in Wirklichkeit still bin? Woher weißt du, daß ich nicht versuche, dich zurückzuhalten?