O Kind, geh' nicht hinaus!

Die Palmenreihe am See schlägt ihre Häupter wider den schrecklichen Himmel; die Krähen mit ihren schmutzigen Schwingen sitzen still auf den Tamarindenzweigen, und das östliche Ufer des Flusses geistert in einem verdunkelten Glühn.


Unsre Kuh muht laut, an den Zaun gebunden.

O Kind, wart' hier, bis ich sie in den Stall bringe.

Menschen drängen hinaus auf das überschwemmte Feld, um die Fische zu fangen, die aus den überflutenden Teichen entkommen; das Regenwasser rinnt in Rillen durch die engen Gassen, wie ein lachender Junge, der seiner Mutter davongerannt ist, um sie zu necken.


Horch', irgendwer ruft nach dem Bootsmann an der Furt.

O Kind, des Tages Licht ist trüb' und die Arbeit an der Fähre ruht.

Der Himmel scheint rasch zu reiten auf dem wildstürzenden Regen; das Wasser im Fluß ist laut und ungestüm; Frauen sind früh nach Haus geeilt vom Ganges mit ihren gefüllten Krügen.