„Du mußt ihm ein paar Zeilen schreiben und ihm sagen, daß kein besonderer Grund zur Besorgnis da ist und daß, selbst wenn ich reise, auch kein –“

„Ja, da hast du recht; selbst wenn du reist, so ist nicht viel verloren. Aber das wisse: wenn ich deinem Vater schreibe, werde ich ihm offen sagen, was ich denke.“

„Dann brauchst du nicht zu schreiben. Ich werde meinen Mann fragen, und er wird sicher –“

„Nun hör mal, mein Kind. Ich habe ein gut Teil von dir ertragen, aber wenn du das tust, sind wir fertig miteinander. Und dein Vater kennt dich zu gut, als daß du ihn täuschen könntest.“

Als Maschi fort war, warf Mani sich verdrießlich aufs Bett.

Ihre Nachbarin und Freundin kam und fragte, was geschehen sei.

„Denk dir nur! Ist es nicht eine Schande? Jetzt kommt das Annapraschan-Fest meiner einzigen Schwester, und sie wollen mich nicht hinreisen lassen!“

„Aber Mani! Du denkst doch nicht wirklich daran, hinzureisen, wo dein Mann so krank ist?“

„Ich tue doch nichts für ihn, und ich könnte es auch nicht, wenn ich es auch versuchte. Ich will dir offen sagen: Es ist so sterbenslangweilig in diesem Hause, daß ich es nicht aushalten kann!“

„Du bist eine seltsame Frau!“