„Komm, trink ein Schlückchen von dem Granatapfelsaft, mein Liebling. Dir muß der Hals ganz trocken sein.“
„Ich schrieb gestern mein Testament; habe ich es dir gezeigt? Ich kann mich nicht mehr erinnern.“
„Du brauchst es mir nicht zu zeigen, Dschotin.“
„Als Mutter starb, besaß ich nichts. Du ernährtest mich und zogst mich auf. Daher meine ich – –“
„Unsinn, Kind. Ich hatte nur dies Haus und ein bißchen Vermögen. Das übrige hast du verdient.“
„Aber dies Haus –?“
„Das ist nichts. Du hast ja soviel hinzugebaut, daß es schwer ist zu sagen, wo mein Haus war!“
„Ich bin sicher, daß Manis Liebe zu dir wirklich –“
„Ja, ja, das weiß ich, Dschotin. Nun versuch' zu schlafen.“
„Wenn ich auch mein ganzes Eigentum Mani hinterlassen habe, so ist es praktisch doch deins, Maschi. Sie wird dir ja immer in allem gehorchen.“