„Vater,“ sagte Brindaban, „ich höre, daß mein Junge sich in deinem Hause verbirgt. Ich muß ihn wiederhaben.“

Mit weitaufgerissenen Augen und verzerrtem Mund beugte der Alte sich vor und rief: „Dein Junge?“

„Ja, mein Gokul. Er heißt jetzt Nitai Pal, und ich selbst nenne mich Damodar Pal. Dein ‚Ruhm‘ hat sich in der Nachbarschaft so weit verbreitet, daß ich unsere Herkunft verbergen mußte, weil die Menschen sich sonst geweigert hätten, unseren Namen auszusprechen.“

Langsam hob der alte Mann beide Arme über den Kopf. Seine Finger begannen sich krampfartig zu bewegen, als ob er versuchte, nach irgend etwas in der Luft zu greifen. Dann fiel er zu Boden.

Als er wieder zur Besinnung kam, zog er seinen Sohn nach dem verlassenen Tempel. Als sie beide drinnen waren, sagte er: „Hörst du irgend etwas klagen?“

„Nein“, sagte Brindaban.

„Höre einmal scharf hin! Hörst du nicht jemanden ‚Vater‘ rufen?“

„Nein.“

Dies schien ihn sehr zu erleichtern.

Von diesem Tage an pflegte er umherzugehen und die Leute zu fragen: „Hört ihr nicht etwas klagen?“ Sie lachten über den kindischen Alten.