Der Fluß hat sein Tagwerk zu tun und eilt durch Felder und Weiler; doch windet sein unaufhaltbarer Strom zu deinen Füßen sich, um sie zu waschen.

Die Blume durchtränkt die Lüfte mit Duft, doch ihre letzte Verehrung bietet sich dir dar.

Dein Dienst verarmt nicht die Welt.

Den Worten des Dichters entnehmen die Menschen den Sinn, der ihnen gefällt; doch ihr letzter Sinn deutet auf dich.

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Werd ich Tag für Tag, o Herr meines Lebens vor dir stehn von Angesicht zu Angesicht?

Mit gefalteten Händen, o Herr aller Welten, werd ich vor dir stehn von Angesicht zu Angesicht?

Unter deinem großen Himmel in Schweigen und Einsamkeit mit demütigem Herzen werd ich vor dir stehn von Angesicht zu Angesicht?

In dieser deiner geschäftigen Welt, geräuschvoll von Mühen und Kämpfen werd ich vor dir stehn von Angesicht zu Angesicht?