Ernst Bang fühlt sich durch das grelle, gelbe Licht der Lampe gestört: „Ich denke, ich gehe jetzt.“

Holzer lacht: „Wie Du willst. Aber damit die Lektion in Gottes Namen doch einen Schluss hat, sag' mir doch schnell, was ich, nach Deiner Meinung, in diesem Fall zu thun habe?...“

Bang macht eine Bewegung, so, an allem vorbei.

„Sprich, die ganze Kultur steht hinter Dir, bedenke!“ Und er nimmt dem Zögernden den Hut wieder aus der Hand und begütigt, in anderem Ton:

„Wirklich, Ernst, Freund zum Freund. Du hast mir Deine Ansicht gesagt und, so sonderbar sie sein mag, ich bin Dir dankbar dafür. Ohne Zweifel hast Du auch einen Rat mitgebracht. Ein Medikament gegen das gefährliche Uebel, wie? Ihr seid ja alle Aerzte, Ihr modernen Menschen.“

Bang versucht zu lächeln.

„Ich bin gespannt. Was soll ich thun, Ernst? Was soll ich sagen?“

Und da wird Bang wieder sehr ernst. Er kommt ein paar Schritte zurück und antwortet sehr hastig: „Sagen? Hm. Ich glaube, es ist Deine Sache, einfach zuzuhören ...“

Auch Hermann lacht nicht mehr: „Ich versteh' Dich nicht ...“

„Nun, – Helene ist von denen, die sich aussprechen müssen um jeden Preis ...“ Pause. „Es könnte ja sein, dass Helene Dir etwas zu erzählen hat ... von ... früher ...“ Pause.