Dann willst du wie sonst mit ergebenem Schritt

an dein Tagwerk gehn, dein vergängliches Werk.

Gehst wie sonst deinen Weg, gehst über die Brücke,

wo du tausendmal wie Tausende gingst,

blickst wie sonst hinab mit gesenkter Stirn,

da wölbt sich ihr Bild, da spiegelt’s dich mit,

spiegelt Tausende mit, da bäumt sich dein Herz,

nicht wie sonst, nicht wie sonst: wie der Gießbach bäumt sich’s

und kommt von der Höhe und will ins Weite

und fühlt, wie Welle in Welle tief