»Na, wie war nun der Steckbrief, den Herr von Wodersen Ihnen über mich gegeben hat?«
»Fishing?« fragte er zurück.
In ihrer weißen Stirn erschienen ein paar senkrechte Fältchen.
»Ich wünsche nie, Komplimente zu hören. Merken Sie sich das, bitte, wenn wir gute Freunde werden wollen!« Und da trieb ihn eine seltsame Lust, genau so aufrichtig zu sprechen, wie sie.
»Gnädige Frau, ich bitte gehorsamst um die Erlaubnis, sagen zu dürfen, daß ich dazu keine Zeit haben werde. Ich habe viel zu viel zu arbeiten, um daneben irgend welche Freundschaften pflegen zu können. Wenn ich jetzt mit Ihnen fahre, weil ich zu höflich war, die Einladung Ihres Herrn Gemahls abzulehnen, so kostet das mich meinen wohlverdienten Schlaf. Die Arbeit, von der ich vorhin sprach, muß morgen früh fertig sein.«
Frau Josepha blickte, ein wenig verwundert, auf.
»Und deswegen entschuldigen Sie sich? Herr von Wodersen hat mir schon erzählt, wie viel Sie zu arbeiten haben, vorhin, wie Sie mir auf dem Rennplatz auffielen ...«
»Ich? Und wodurch, wenn ich fragen darf?«
Sie errötete ein wenig.
»Das sag' ich Ihnen ein andermal! Na, und nun der Steckbrief.«