»Das ist ein bißchen töricht, was Sie da sagen, Frau Josepha. Woher sollten Sie den Mut zum Widerstand nehmen? Aber jetzt ist das ja etwas anderes ... Ich stehe neben Ihnen.«
Sie rückte näher an ihn, sah ihm in die Augen.
»Das ist nicht bloß so im Augenblick und morgen ist alles wieder verflogen?«
»Im allgemeinen pflege ich zu halten, was ich verspreche.«
Sie brachte ihr Gesicht ganz nahe an das seinige.
»Du, überleg's Dir wohl! Noch kannst Du zurück. Auf der Antwort jetzt baut sich meine ganze Zukunft auf!«
Ein feiner Duft drang aus ihren Haaren, aufreizend leuchteten ihre Augen. Er schlang den Arm um ihren leicht erschauernden Rücken.
»Unsere Zukunft, wolltest Du wohl sagen, Liebstes! Ich bin doch kein Knabe, der morgen vergißt, was er heute geschworen hat?«
Da bot sie ihm durstig die Lippen ...
Das Auto passierte eine hell erleuchtete Straßenkreuzung, sie löste sich hastig aus der Umarmung.