Tiefe Schatten senken sich dann über die weiten Niederungen, über die dunkelnde See und verschlingen ihn ganz.
Enttäuscht verläßt man den Beobachtungsposten — argwöhnisch sieht man auf die leuchtenden Feuer, die dort auf den Höhen des Pembaberges aufglimmen, bald hellglühend erstrahlen, bald zu verlöschen scheinen.
Kann nicht eines von ihnen der Verräter sein?
Und sicher ist es eines gewesen. — Zu viel der Anzeichen haben später dafür gesprochen! —
Vergeblich warteten wir Tag um Tag. — —
Eines Nachmittags springe ich wieder aus dem Boot, um durch den Sand stapfend nach der Ostseite der Insel auf meinen Beobachtungsposten zu gehen, als mir ein biederer Landsturmmann entgegen kommt:
»Haben Sie gestern einen Torpedo verloren?« fragt er mich.
Ich lache — komische Frage!
»Aber da hinten, ganz hoch in den Mangroven, hängt einer!«
Ich kann mir mit dem besten Willen nicht erklären, woher hier mitten im Rufijidelta ein Torpedo herkommen soll, steige in mein Boot und lasse mir die Stelle beschreiben.