Dort vorn werden die Bäume etwas höher — die Flußpferdspuren mehren sich — sie werden zu einer breiten Straße.
Die Äste auseinanderbiegend oder mit dem Buschmesser durchhauend, stehen wir vor einem schmalen, anscheinend seichten Kreek.
Keine Liane, kein umgestürzter Baum, auf dem man hinüber könnte. — Dann müssen wir eben so hindurch!
Mein Gewehrträger zeigt auf eine breite, ziemlich tiefe Rinne im Mutt des Ufers — daneben läuft noch eine und noch eine schmälere. Weiter unten sehe ich noch mehrere. Sie alle verlieren sich unter dem Ufergebüsch.
»Mamba« meint er — »Krokodile!« »Piga« — »schießen mit der Pistole ins Wasser — dann können wir hindurch — dann gehen sie weg.«
Zwei bis drei Schuß knallen.
Wir steigen hinein, versinken bis an die Hüften in dem weichen Schlamm und waten durch das grünlich-braune Wasser hindurch.
Es ist der letzte schmale Kreek, der hier die Steppe durchschneidet. Von nun an haben wir offenes, freies Gelände vor uns.
Hier zeigen sich Wildspuren.
Ich lasse mir die Abdrücke von Wasserböcken, Ried- und Buschböcken zeigen.