Fig. 21.

Hymen mit unterem Septumrudiment.

Fig. 22.

Gelappter Hymen mit unterem Septumrudiment.

Fig. 23.

Hymen mit oberem Septumrudiment.

Eine derartige Brücke kann bei allen Hymenformen vorkommen, und die Grösse der seitlichen Hymenöffnungen kann sich verschieden gestalten. Sind dieselben sehr klein, so bilden sie den Uebergang zur vollständigen Atresie des Hymen, doch können bei dieser die betreffenden Oeffnungen noch durch stärker vorgetriebene und dünnere Stellen angedeutet sein, wie Patin (Schmidt’s Jahrb. 1858, Bd. 100, pag. 308) einen solchen Fall beschreibt und Dohrn (l. c.) einen abbildet. Auch ist es möglich, dass bei einer derartigen Brückenbildung die eine Oeffnung mehr weniger klein ist als die andere ([Fig. 18] und [19]), oder dass nur die eine seitliche Oeffnung ausgebildet, die andere aber verwachsen ist, woraus sich die manchmal zu beobachtende seitlich excentrische Lage des Foramen hymenaeum erklärt.