»Doch.«
»Sie? – Die schönste Frau auf zehn Meilen im Umkreise und diese Spatzenschrecke?«
»Ich weiss nicht, ob ich schön bin«, erwiderte Zebedia stolz und ruhig, »aber mein Mann ist gar nicht so hässlich, wie Sie meinen. Für mich ist er schön und ich liebe ihn. Sein Aeusseres mag noch so komisch sein, sein Inneres ist nur um so schöner. Er hat ein Herz wie ein Engel und einen Charakter wie pures Gold, und einen Geist! der kann einen Rabbiner lehren!«
»Aber das alles hindert Sie doch nicht, sich ein wenig den Hof machen zu lassen, schöne Frau.«
»Ein wenig?« erwiderte Zebedia schalkhaft, »warum nicht? Aber Sie sind nicht der Mann, sich mit diesem Wenigen zufrieden zu stellen.«
»Oh! bei einer Frau, wie Sie, ist schon das Wenige viel.«
Er küsste rasch und feurig ihre Hand und verliess sie mit einer ritterlichen Verneigung.
Sie blickte ihm nach und seufzte.