Es war heller Tag, als er erwachte. Er sah jetzt, dass er in einem grossen eisernen Käfig sass. Seine Lage war einfach abscheulich. Dennoch sagte er sich, dass er nichts thun könne, als geduldig erwarten, was die neue Delila mit ihm beginnen werde.
Sie liess nicht lange auf sich warten. Schön und frisch wie der Morgen kam sie in ihrem weissen Kopfputz und ihrer Pelzjacke herein, rief ihren Mann und ihre Kinder und zeigte ihnen den seltenen Vogel.
»Was hast Du gethan?« rief Schimmel, »eingesperrt den Herrn Grafen?«
»Ich habe ihm nicht unrecht gethan«, entgegnete Zebedia, »er hat mich fangen wollen, und ich war ein wenig schlauer als er.«
»Bitte, kommen Sie heraus.«
Sie öffnete die Thüre. Der Graf kam aus dem Käfig, dehnte seine Glieder und trat, ohne ein Wort zu sprechen, den Rückzug an, noch lange verfolgt von dem grausamen Gelächter Zebedia's, welche, die Arme in die Hüften gestemmt, auf der Schwelle ihres Hauses stand.