Der Mann begleitet sie an den Wagen. Das Licht der Laterne fällt voll und grell auf ein unendlich jugendliches, sanftes und schwärmerisches Gesicht, das ich nie gesehen habe, und spielt in langen, blonden Locken.
Sie reicht ihm die Hand, die er ehrfurchtsvoll küßt, dann winkt sie mir und im Nu fliegt der Wagen längs der langen Laubwand, die wie eine grüne Tapete gegen den Fluß zu steht, davon.
Man läutet an der Gartenpforte. Ein bekanntes Gesicht. Der Mann aus den Cascinen.
„Wen darf ich melden?“ frage ich französisch. Der Angeredete schüttelt beschämt den Kopf.
„Verstehen Sie vielleicht etwas deutsch?“ fragt er schüchtern.
„Jawohl. Ich bitte also um Ihren Namen.“
„Ah! ich habe leider noch keinen,“ antwortet er verlegen — „sagen Sie Ihrer Herrin nur, der deutsche Maler aus den Cascinen wäre da und bäte — doch da ist sie selbst.“
Wanda war auf den Balkon herausgetreten und nickte dem Fremden zu.
„Gregor, führe den Herrn zu mir,“ rief sie mir zu.