„Ein Grieche also.“
Ich nickte.
„Er ist sehr jung?“
„Kaum älter als du selbst. Man sagt, er sei in Paris gebildet und nennt ihn einen Atheisten. Er hat auf Candia gegen die Türken gekämpft und soll sich dort nicht weniger durch seinen Rassehaß und seine Grausamkeit, wie durch seine Tapferkeit ausgezeichnet haben.“
„Also alles in allem, ein Mann,“ rief sie mit funkelnden Augen.
„Gegenwärtig lebt er in Florenz,“ fuhr ich fort, „er soll enorm reich sein —“
„Um das habe ich nicht gefragt,“ fiel sie mir rasch und schneidend ins Wort.
„Der Mann ist gefährlich. Fürchtest du dich nicht vor ihm? Ich fürchte mich vor ihm. Hat er eine Frau?“
„Nein.“