Ich bemerkte, daß sie die Stirne etwas zusammengezogen hatte und um ihren Mund etwas Strenges, Herrisches lag, das mich entzückte.
Auf einmal brach sie in Lachen aus.
„Also — Sie sind wirklich verliebt — in mich?“
„Ja, und ich leide dabei mehr, als Sie glauben.“
„Sie leiden?“ sie lachte wieder.
Ich war empört, beschämt, vernichtet, aber alles ganz unnötig.
„Wozu?“ fuhr sie fort, „ich bin Ihnen ja gut, von Herzen gut.“ Sie gab mir die Hand und blickte mich überaus freundlich an.
„Und Sie wollen meine Frau werden?“
Wanda sah mich — ja, wie sah sie mich an? — ich glaube vor allem erstaunt und dann ein wenig spöttisch.
„Woher haben Sie auf einmal so viel Mut?“ sagte sie.