„Und diese wäre?“ sie legte die Hand auf meinen Nacken.

Mich ergriff unter dieser kleinen warmen Hand, unter ihrem Blick, der zärtlich forschend durch die halbgeschlossenen Lider auf mich fiel, eine süße Trunkenheit.

Der Sklave eines Weibes, eines schönen Weibes zu sein, das ich liebe, das ich anbete!

„Und das Sie dafür mißhandelt!“ unterbrach mich Wanda lachend.

„Ja, das mich bindet und peitscht, das mir Fußtritte gibt, während es einem andern gehört.“

„Und das, wenn Sie durch Eifersucht wahnsinnig gemacht, dem beglückten Nebenbuhler entgegentreten, in seinem Übermute so weit geht, Sie an denselben zu verschenken und seiner Roheit preiszugeben. Warum nicht? Gefällt Ihnen das Schlußtableau weniger?“

Ich sah Wanda erschreckt an.

„Sie übertreffen meine Träume.“

„Ja, wir Frauen sind erfinderisch,“ sprach sie, „geben Sie acht, wenn Sie Ihr Ideal finden, kann es leicht geschehen, daß es Sie grausamer behandelt, als Ihnen lieb ist.“