Sie nickte. „Ja, sie hat recht, du bist kein Mann, du bist ein Phantast, ein reizender Anbeter, und wärst gewiß ein unbezahlbarer Sklave, aber als Gatten kann ich dich mir nicht denken.“
Ich erschrak.
„Was hast du? du zitterst?“
„Ich bebe bei dem Gedanken, wie leicht ich dich verlieren kann,“ erwiderte ich.
„Nun, bist du deshalb jetzt weniger glücklich?“ entgegnete sie, „raubt es dir etwas von deinen Freuden, daß ich vor dir anderen gehört habe, daß mich andere nach dir besitzen werden, und würdest du weniger genießen, wenn ein anderer mit dir zugleich glücklich wäre?“
„Wanda!“
„Siehst du,“ fuhr sie fort, „das wäre ein Ausweg. Du willst mich nie verlieren, mir bist du lieb und sagst mir geistig so zu, daß ich immer mit dir leben möchte, wenn ich neben dir —“
„Welch ein Gedanke!“ schrie ich auf, „ich empfinde eine Art Grauen vor dir.“
„Und liebst du mich weniger?“