„Bist du bereit, Gregor?“ fragte sie finster.

„Noch nicht, Herrin,“ entgegnete ich.

„Das Wort gefällt mir,“ sagte sie hierauf, „du darfst mich immer Herrin nennen, verstehst du? Morgen früh um 9 Uhr fahren wir hier fort. Bis zur Kreisstadt bist du mein Begleiter, mein Freund, von dem Augenblicke, wo wir in den Waggon steigen, — mein Sklave, mein Diener. Nun schließe das Fenster und öffne die Türe.“

Nachdem ich getan, wie sie geheißen, und sie hereingetreten war, fragte sie, die Brauen spöttisch zusammenziehend, „nun, wie gefall’ ich dir?“

„Du —“

„Wer hat dir das erlaubt,“ sie gab mir einen Hieb mit der Peitsche.

„Sie sind wunderbar schön, Herrin.“

Wanda lächelte und setzte sich in meinen Lehnstuhl. „Knie hier nieder — hier neben meinem Sessel.“

Ich gehorchte.

„Küss’ mir die Hand.“