„Du liebst mich also, wenn ich grausam bin,“ sprach Wanda, „geh jetzt! — du langweilst mich — hörst du nicht —“

Sie gab mir eine Ohrfeige, daß es mir in dem Auge blitzte und im Ohr läutete.

„Hilf mir in meinen Pelz, Sklave.“

Ich half, so gut ich konnte.

„Wie ungeschickt,“ rief sie, und kaum hatte sie ihn an, schlug sie mich wieder ins Gesicht. Ich fühlte es, wie ich mich entfärbte.

„Habe ich dir weh getan?“ fragte sie und legte die Hand sanft auf mich.

„Nein, nein,“ rief ich.

„Du darfst dich allerdings nicht beklagen, du willst es ja so; nun, gib mir noch einen Kuß.“

Ich schlang die Arme um sie, und ihre Lippen sogen sich an den meinen fest, und wie sie in dem großen, schweren Pelze an meiner Brust lag, hatte ich ein seltsames, beklemmendes Gefühl, wie wenn mich ein wildes Tier, eine Bärin umarmen würde, und mir war es, als müßte ich jetzt ihre Krallen in meinem Fleische fühlen. Aber für diesmal entließ mich die Bärin gnädig.