„Ich kann sie nicht töten! Denn es ist klar, daß ich sie erwürgen muß, wenn ich die wesenlose Gestalt in ihren Körper bannen will!“

„Freilich!“ entgegnete John Crofton brutal. „Du wirst sie töten müssen!“

„Nein, nein!“ wehrte Romulus Futurus ängstlich ab. „Ich kann es nicht! Ich bringe es nicht über mich! Aber vielleicht — könntest du —“

John Crofton stand auf. Ueber sein Gesicht huschte ein phosphoreszierendes Leuchten. Seine Augen sanken förmlich in die Höhlen zurück, und seine Lippen bebten vor verhaltener Freude.

„Was meinst du, Romulus?“

Romulus Futurus packte ihn am Arm, zog ihn ganz nahe an sich heran und flüsterte ihm ins Ohr:

„Vielleicht könntest du — sie töten!“

John Crofton riß sich los und tat über die Maßen erstaunt.

„Ich, wo denkst du hin? Ich soll sie töten? Dein Weib? Damit du mir im nächsten Augenblick selbst die Pistole auf die Brust setzest und mich tötest?“

Romulus Futurus wandte jetzt alle seine Ueberredungskunst auf. Er machte John Crofton begreiflich, daß er ihm den größten Dienst seines Lebens erweisen könne. Er bat, flehte, weinte schließlich wie ein Kind. So groß war die eingebildete Macht des unbekannten Wesens über ihn.