Der Stein kam in Berlin folgendermaßen ins Rollen:
Große Feste waren angesagt worden, um den Sieg der deutschen Truppen würdig zu feiern. Diese standen noch außerhalb der deutschen Grenze, denn der Mangel an Lebensmitteln machte sich sehr bedenklich bemerkbar, so daß man es den Besiegten überließ, teilweise die Verpflegung der deutschen Truppen zu tragen.
Inzwischen erlitt die französische Volksverteidigung ihre letzten Niederlagen und der Friede sollte festgesetzt werden.
Die französischen Diplomaten wußten eigentlich nicht recht, woran sie waren, denn sie kannten weder die Stellung Amerikas, noch die speziellen Absichten Deutschlands und Englands.
Ein Mensch kannte sie, und in seiner Hand liefen die geheimnisvollen Fäden der in Aussicht genommenen europäischen Alliancen zusammen: Dieser Mann war der Bevollmächtigte des mächtigsten Staates der Erde, Amerika: John Crofton.
Er kam in das phantastisch eingerichtete gemeinsame
Wohnzimmer seines Freundes Romulus Futurus und seiner Gattin.
„Hast du etwas vor für heute abend, Romulus?“ fragte er, seine dunkel umränderten Augen zu Frau Fabia erhebend, die ihn keines Blickes würdigte. Sie ging ganz auf in der Liebe zu ihrem Gatten, und dieser erwiderte ihre Zuneigung mit noch größerer Leidenschaft, ein Umstand, der bereits seit Wochen Berlin mit witzigen Gesprächen versorgte, denn man hatte vorher nur zu genau gewußt, wie es um die Ehe des Kultusministers stand.
„Ich habe nichts vor,“ entgegnete Romulus Futurus. „Wenn meine Gattin einverstanden ist, so wollen wir eine kleine Spazierfahrt im Flugschiff unternehmen, und zwar dem roten Kometen entgegen, den ich mir gern einmal näher ansehen würde.“
Frau Fabia klatschte in die Hände.