sagte Romulus Futurus lächelnd, drückte auf eine elektrische Klingel und setzte sich wieder mit der Polizeizentrale in Verbindung.
„Die Schauspielerin Miß Happy Head-Divina ist zu verhaften!“ befahl er. Gleichzeitig gab er Auftrag, daß ein hoher Polizeibeamter sich in die Wohnung der Schauspielerin begeben sollte, um das Dokument in Besitz zu nehmen und es John Crofton zurückzugeben. Inzwischen war Frau Fabia, erschreckt durch das lange Ausbleiben ihres Gatten, in das Turmzimmer der Sternwarte gekommen. Sie warf zufällig einen Blick auf die vielen Photographien, die in kurzer Zeit von Dr. Diabel aufgenommen worden waren. Kaum aber hatte sie hingesehen, da stieß sie einen wahnsinnigen Entsetzensschrei aus.
„Er ist es!“ rief sie. „Er ist ein Verbrecher! Er hat mich getötet!“ Dann sank sie in Ohnmacht.
John Crofton und Romulus Futurus sahen sich entsetzt an.
„Was bedeutet das?“ fragte John Crofton.
„Wir werden es wohl bald erfahren,“ sagte Romulus Futurus nachdenklich.
VI.
Die Revolution hatte diesmal in Berlin mit einer solchen Heftigkeit eingesetzt, daß die Regierung wie von einem Lavastrom hinweggefegt wurde, der sich plötzlich über alles Leben ergießt, alles verschlingt und jeden Widerstand verbrennt, zermalmt.
In den Straßen tobte ein wahnwitziger Kampf. Es war keine Schlacht mehr, es war ein Schlachten. Ueber allem stand der rote Komet und beleuchtete mit
seinem diabolischen Lichte diese furchtbaren Greuelszenen, die Berlin seit seinem Bestehen noch nicht gesehen hatte.