„Niemand auf der Insel hier hat jemals von Darby gehört“, murmelte er, „außer uns.“ Dann fuhr er mit großer Anstrengung fort: „Kameraden!“ rief er, „ich bin hergekommen, um dieses Gold zu kriegen, und niemand soll mich daran hindern, weder Mensch noch Teufel! Ich habe mich vor Flint im Leben nicht gefürchtet und ich will mich ihm entgegenstellen, bei allen Teufeln, auch wenn er tot ist. Siebenhunderttausend Pfund liegen kaum eine Viertelmeile von hier. Wann ist je ein Glücksritter vor einem Schatze umgekehrt, bloß wegen so eines alten Seemannes mit einer blauen Fratze, der noch dazu tot ist?“
Doch jetzt war kein Zeichen wiedererwachenden Muts bei seinen Gefährten zu sehen, viel eher wachsende Furcht über die Kühnheit seiner Reden.
„Gebt acht, John!“ sagte Merry, „man soll die Geister nicht böse machen!“
Die übrigen waren zu entsetzt, um zu antworten. Sie wären davongelaufen, wenn sie es gewagt hätten, doch die Furcht hielt sie beisammen und trieb sie zu John, wie wenn sein Wagemut ihnen helfen würde. Er hingegen hatte seine Schwäche tapfer niedergekämpft.
„Geister? Kann schon sein!“ sagte er, „nur eins versteh’ ich nicht: Ich habe ein Echo gehört. Kein Mensch hat je ein Gespenst mit einem Schatten gesehen, was sollte es also mit einem Echo machen, möchte ich wissen? Ist das nicht unnatürlich?“
Diese Beweisführung kam mir ziemlich schwach vor. Doch läßt sich niemals sagen, was den Abergläubischen beeinflussen kann, denn zu meinem großen Erstaunen war Georg Merry merklich getröstet.
„Das ist wahr,“ sagte er, „Ihr seid ein gescheiter Kerl John, kein Zweifel. Vorwärts Kameraden! Wir sind auf einer falschen Fährte, glaube ich. Und wenn ich es recht bedenke, war es schon ähnlich wie Flints Stimme, das geb ich zu, aber eigentlich doch nicht ganz. Eher wie jemandes anderen Stimme — eher wie —“
„Beim Teufel — Ben Gunn!“ brüllte Silver.