Klara fühlte sich himmlisch. Sie saß in einem dunkelblauen Morgengewand, das in edlen Falten frei an ihrem Leibe herunterfloß, auf dem Balkon, der eine Aussicht auf Tannen gewährte, die an diesem Morgen, wo ein leiser Windzug daherwehte, sich sanft in ihren Spitzen hin und herbogen. Der Wald ist doch herrlich, dachte sie und beugte sich, über das zierlich gearbeitete Geländer gelehnt, mehr nach ihm zu, um seinen Duft näher zu haben. »Wie er daliegt, der Wald, als schlummerte er schon jetzt der Nacht entgegen. Am Tag, mitten im Sonnenschein, geht man in einen Wald, wie in einen Abend hinein, wo die Geräusche schärfer und leiser sind und die Düfte feuchter und empfindsamer, wo man ruhen kann und beten. Im Wald betet man unwillkürlich, und es ist auch der einzige Ort in der Welt, wo Gott nahe ist; Gott scheint die Wälder erschaffen zu haben, daß man wie in heiligen Tempeln darin bete; der eine betet nun so, der andere so, aber alle beten. Wenn man unter einer Tanne liegt und ein Buch liest, so betet man da, wenn Beten dasselbe ist wie das Verlorensein in Gedanken. Mag Gott immer sein, wo er sein mag, im Wald ahnt man ihn und gibt ihm das bißchen Glauben mit stillem Entzücken hin. Gott will nicht, daß man so sehr an ihn glaubt, er will, daß man ihn vergißt, es freut ihn sogar, wenn er geschmäht wird; denn er ist über alle Begriffe gütig und groß; Gott ist das Nachgiebigste was es im Weltraum gibt. Er besteht auf nichts, will nichts, bedarf nichts. Etwas wollen, das mag für uns Menschen sein, aber für ihn ist das nichts. Für ihn ist nichts. Er ist froh, wenn man ihn anbetet. O dieser Gott ist entzückt und weiß sich vor Seligkeit nicht zu fassen, wenn ich jetzt hingehe und ihm danke, nur ein bißchen, wenn auch ganz oberflächlich, danke. Gott ist so dankbar. Ich möchte wissen, wer dankbarer wäre. Er hat uns alles gegeben, der Unvorsichtige, Gütige, und nun ist er so, daß er froh sein muß, wenn seine Geschöpfe seiner ein wenig gedenken. Das ist das Einzige an unserem Gott, daß er nur dann Gott sein will, wenn es uns gefällt, ihn als unseren Gott zu erhöhen. Wer lehrt mehr Bescheidenheit als Er? Wer ist ahnungsvoller und stiller? Vielleicht hat Gott auch nur Ahnungen über uns, so wie wir über ihn, und ich spreche zum Beispiel hier bloß meine Ahnungen aus über ihn. Ahnt er auch, daß ich jetzt hier auf dem Balkon sitze und seinen Wald wundervoll finde? Wüßte er doch, wie schön sein Wald ist. Aber ich glaube, Gott hat seine Schöpfung vergessen, nicht etwa aus Gram, denn wie könnte er des Grames fähig sein, nein, er hat einfach vergessen, oder es scheint wenigstens, daß er uns vergessen hat. Man kann alles empfinden über Gott; denn er läßt alle Gedanken zu. Aber man verliert ihn leicht, wenn man über ihn denkt, deshalb betet man zu ihm. Großer Gott, führe uns nicht in Versuchung. So habe ich als Kind gebetet, wenn ich im Bettchen lag, und ich habe mich immer über mich gefreut, wenn ich gebetet habe. Wie bin ich heute glücklich und froh; alles an mir ist ein Lächeln, ein seliges Lächeln. Das ganze Herz lächelt, die Luft ist so frisch, ich glaube, es ist Sonntag heute, da werden die Leute aus der Stadt kommen und im Wald spazieren, und ich werde mir irgend ein Kind aussuchen, es mir von seinen Eltern auf eine kleine Weile erbitten, und mit ihm spielen. Wie ich so dasitzen kann und Freude empfinden kann um mein bloßes Dasein, Dasitzen, Mich-über-das-Geländer-lehnen! Wie ich mir schön vorkomme so. Fast könnte ich Kaspar vergessen, alles vergessen. Ich begreife jetzt nicht, wie ich jemals über etwas weinen, wie mich jemals etwas erschüttern konnte. Wie unerschütterlich ist der Wald und doch so biegsam, warm, lebendig und süß. Welch ein Atmen aus den Tannen, welch ein Rauschen! Das Rauschen der Bäume macht jede Musik überflüssig. Überhaupt, nur in der Nacht möchte ich Musik hören, aber am Morgen nie, denn der Morgen ist mir zu heilig dafür. Wie merkwürdig frisch ich mich fühle. Wie geheimnisvoll das ist, sich schlafen legen, nein, zuerst müde sein, dann sich schlafen legen, und dann erwachen und sich wie neugeboren fühlen. Jeder Tag ist ein Geburtstag für uns. Wie wenn man in ein Bad stiege, so steigt man aus den Schleiern der Nacht in die Wellen des blauen Tages. Nun wird bald die Glut des Mittags kommen, bis wieder die Sonne sehnsüchtig versinkt. Welche Sehnsucht, welches Wunder vom Abend zum Morgen, vom Mittag zu Abend, von der Nacht zum Morgen. Alles würde man wundervoll finden, wenn man alles empfände, denn es kann ja nicht eines wundervoll sein und das andere nicht. Ich glaube, ich muß gestern krank gewesen sein, und man sagt es mir nur nicht. Wie schön und unschuldig noch immer meine Hände aussehen. Wenn sie Augen hätten, so würde ich ihnen einen Spiegel entgegenhalten, damit sie sähen, wie schön sie sind. Der kann glücklich sein, den ich liebkose mit meinen Händen. Was für seltsame Gedanken ich doch habe. Wenn Kaspar jetzt käme, müßte ich weinen, mich so sehen zu lassen. Ich habe nicht an ihn gedacht, und er würde es fühlen, daß ich nicht an ihn gedacht habe. Wie elend mich das auf einmal macht, zu denken, daß ich ihn vernachlässigt habe. Bin ich denn seine Sklavin? Was geht er mich an?«
Sie weinte. Da kam Kaspar: »Was fehlt dir, Klara?«
»Nichts! Was sollte mir fehlen? Du bist ja da. Du hattest mir gefehlt. Ich bin glücklich, aber ich leide es nicht, daß ich allein glücklich bin, ohne dich. Deshalb weinte ich. Komm, komm,« und sie preßte ihn fest an sich.
Sechstes Kapitel.
Simon fing an, das träge, schlenderische Leben, das er führte, als etwas Unerträgliches zu empfinden. Er fühlte, daß er bald wieder schaffen und tagewerken mußte: »Es hat doch etwas für sich, zu leben wie die Meisten. Es beginnt mich zu ärgern, so müßig und absonderlich zu sein. Das Essen schmeckt mir nicht mehr, die Spaziergänge ermüden mich, und was ist denn Großes und Erhebendes daran, sich auf heißen Landstraßen von Fliegen und Bremsen zerstechen zu lassen, durch Dörfer zu laufen, steile Wände hinunter zu springen, auf erratischen Felsblöcken zu hocken, den Kopf zu stützen, ein Buch anzufangen zu lesen und es nicht bis zu Ende lesen zu können, dann in einem, wenn auch schönen, so doch abgelegenen See zu baden, sich wieder anzuziehen und auf den Heimweg zu machen und dann zu Hause den Kaspar zu finden, der ebenfalls vor Trägheit nicht mehr weiß, auf welchem Bein er stehen und mit welcher Nase er denken soll, oder welchen Finger er an eine seiner Nasen legen soll. Man bekommt bei diesem Leben leicht eine Menge Nasen und möchte den ganzen Tag seine zehn Finger an seine zehn Nasen legen und denken. Dabei lachen einen die eigenen Nasen nur aus und machen die lange Nase. Nun, was ist das etwa Göttliches, wenn man sieht, wie einem zehn Nasen oder mehr die lange Nase machen. Ich illustrierte damit nur die Tatsache, daß man bei diesem Herumlungerleben dumm wird. Nein, ich fange an, mir wieder so etwas wie ein Gewissen zu machen, und zu denken, daß es wiederum bei dem Gewissenmachen nicht bleiben darf, sondern daß man irgend etwas tun muß. In der Sonne herumlaufen, kann auf die Dauer kein Tun sein, und Bücher liest nur ein Tropf; denn das ist man, wenn man sonst weiter nichts tut. Das Schaffen unter Menschen ist doch schließlich das allein und einzig Bildende. Was nun tun? Vielleicht Gedichte schreiben? Wenn ich das tun möchte bei dieser Sommerhitze, müßte ich zuerst Sebastian heißen, dann täte ich's vielleicht. Der tut es, das bin ich überzeugt. Das ist ein Mensch, der erst einen Ausflug macht, See, Wald, Berge, Bäche, Pfützen und Sonnenschein genau studiert, eventuell Notizen macht, dann heimgeht und einen Aufsatz darüber schreibt, den dann die Zeitungen drucken, die die Welt bedeuten. Kann das ein Tun für mich sein? Wohl, wenn ich es verstünde, aber ich bin Stümper in diesen Sachen. Also hingehen und wieder Buchstaben kratzen, Rechnungen ausradieren und Tinte verbrauchen. Ja, ich glaube, daß ich das tun muß, obwohl es keine Ehre für mich ist, wieder von vorne anzufangen, was ich einst verlassen habe. Aber es muß sein. In diesem Falle denkt man nicht an die Ehre, sondern an das Notwendige und Unabänderliche. Ich bin jetzt zwanzig Jahre alt. Wie komme ich dazu, schon zwanzig Jahre alt zu sein? Welche Entmutigung müßte für einen anderen darin liegen, zwanzig Jahre alt zu sein und nun von vorne anzufangen, da, wo man bei der Entlassung aus der Schule stand. Aber ich will es so lustig wie nur möglich nehmen, da es doch einmal sein muß. Ich will ja auch gar nicht vorwärtskommen im Leben, ich will nur leben, daß es ein bißchen eine Art und Weise hat. Weiter gar nichts. Eigentlich will ich nur leben, bis es wieder Winter wird, und dann, wenn es schneit und Winter ist, werde ich weiter zu leben wissen, wird es mir zum Bewußtsein kommen, wie ich am besten weiter zu leben habe. Es macht mir viel Vergnügen, so das Leben in kleine, einfache, leicht zu lösende Rechnungen einzuteilen, die kein Kopfzerbrechen machen, die sich von selber lösen. Im Winter bin ich übrigens immer klüger und unternehmender als im Sommer. Bei der Wärme, bei all dem Blühen und Duften ist nichts anzufangen, während die Kälte und der Frost schon von selber vorwärtstreiben. Also bis im Winter etwas Geld zusammenscharren, und im schönen Winter dann das Geld zu irgend etwas Nützlichem verbrauchen. Es käme mir nicht drauf an, im Winter Sprachen zu studieren, tagelang, in ungeheizten Zimmern, bis mir die Finger abgefrören, aber der Sommer ist für diejenigen, die Ferien erhalten, für solche, die sich in Sommerfrischen gütlich tun, die ein Vergnügen darin finden, barfuß, ja nackt auf heißen Wiesen herumzuspringen, höchstens einen ledernen Schurz um die Lenden, wie Johannes der Täufer, der außerdem Heuschrecken soll gegessen haben. So will ich mich jetzt auf das Bett der täglichen Arbeit in Schlaf legen und erst wieder erwachen, wenn der Schnee über die Erde fliegt und die Berge weiß werden und die Nordstürme dahersausen, daß einem die Ohren erfrieren und in Flammen des Frostes und Eises zergehen. Die Kälte ist mir eine Glut, unbeschreiblich, nicht auszudrücken! So wird's gemacht, oder ich müßte nicht Simon heißen. Klara wird im Winter eingehüllt sein in dicke, weiche Pelze, ich werde sie durch die Straßen begleiten, es wird auf uns herabschneien, so leise, so heimlich, so lautlos und so warm. O, Einkäufe zu machen, wenn es schneit in den schwarzen Straßen und die Magazine mit Lichtern erhellt sind. In einen Laden hineinzutreten mit Klara oder hinter Klaras Gestalt her und zu sagen: die Dame wünscht dies und das zu kaufen. Klara duftet in ihren Pelzen und ihr Gesicht, wie wird das schön sein, wenn wir dann wieder auf die Straße hinausgehen. Vielleicht wird sie im Winter dann irgendwo in einem feinen Geschäft arbeiten, wie ich, und ich werde sie jede Nacht abholen können, außer sie beföhle mir einmal, sie lieber nicht abzuholen. Agappaia jagt seine Frau vielleicht fort, und sie wird dann gezwungen sein, irgendwo eine Anstellung anzunehmen, was ihr leicht sein wird, da sie eine vornehme Erscheinung ist. Weiter denke ich nicht. Weiter als so denkt vielleicht Herr Spielhagen von der Aktiengesellschaft für elektrische Leuchtkörper, aber ich nicht; denn ich bin nicht so gestellt und häufe mir nicht so viele Verpflichtungen in der Welt an, daß ich gezwungen wäre, weiter als so zu denken. Ach, der Winter! Wenn er nur bald kommt.« –
Schon am nächsten Tag arbeitete er in einer großen Maschinenfabrik, die zur Inventuraufnahme eine ganze Anzahl von jungen Leuten brauchte. Den Abend verbrachte er dann lesend an einem Fenster, oder er verlängerte seinen Heimweg von der Fabrik nach Klaras Hause, indem er einen weiten Bogen um den ganzen Berg herummachte, in dem dunklen Grün der vielen Waldschluchten, welche den breiten Berg durchschnitten. An einer Quelle, bei der er stets vorbeikam, löschte er jedesmal seinen großen Durst und lag dann auf einer einsam gelegenen Waldwiese, bis ihn die Nacht daran erinnerte, endlich nach Hause zu gehen. Er liebte das Übergehen des Sommerabends in die Sommernacht, dieses langsame, rötliche Sinken der Farben des Waldes in das Dunkel der gänzlichen Nacht. Er pflegte dann ohne Worte und Gedanken zu träumen, sich keinen Vorwurf mehr zu machen und sich der schönen Müdigkeit zu überlassen. Oft schien es ihm, als zische neben ihm, in den dunklen Büschen, eine feurig-rote große Kugel aus der schlafenden Erde empor, und wenn er dahin blickte, war es der Mond, der schwebend und schwer aus dem Welt-Hintergrund hervortanzte. Wie hing dann sein Auge an der bleichen, leichten Gestalt dieses schönen Gestirnes. Es war ihm so sonderbar, daß diese ferne Welt gleich hinter dem Gebüsch versteckt zu sein schien, zum befühlen und daran fassen nahe. Alles schien ihm nahe zu sein. Was war denn dieser Begriff der Ferne gegen solche Fernen und Nähen. Das Unendliche schien ihm plötzlich das Nächste. Wenn er nach Hause kam, durch all das schwere, singende, duftende Grün der Nacht hindurch, empfand er es als etwas Geheimnisvolles und Liebes, wenn ihm Klara, was sie jeden Abend tat, entgegentrat, um ihn zu empfangen. Ihre Augen schienen immer geweint zu haben, wenn sie so kam oder auf diese Weise wartete. Dann saßen sie zusammen, bis tief in die Nacht hinein, auf dem kleinen Balkon, der in eine Art Sommerhäuschen in schwebender Höhe verwandelt war und spielten mit winzigen Karten ein Spiel, oder die Frau sang irgend eine Melodie, oder sie ließ sich von ihm etwas vorerzählen. Wenn sie ihm zu guter Letzt Gute Nacht sagte, so schlief er so wohl, als wenn es ein Zauberwort gewesen wäre, dieses ›Gute Nacht‹ von ihr, mit dem sie die Macht besessen hätte, ihn an einen besonders tiefen und schönen Schlaf zu fesseln. Am Morgen glitzerte der silberne Tau an den Gesträuchen, an den Gräsern und Blättern, wenn er in sein Geschäft lief, um zu schreiben und das Inventar der Maschinenfabrik aufnehmen zu helfen. Einmal, an einem Sonntag, da er von einem Spaziergang zurückkehrte, fand er Klara schlafend auf dem Diwan in seinem Zimmer. Von draußen tönte eine Handharfe aus einem der armseligen Berg-Vorstadthäuschen, in denen arme Arbeiter wohnten. Die Fensterläden waren zugezogen, und ein grünes, heißes Licht befand sich im Zimmer. Er setzte sich neben die Schlafende ans Fußende und sie berührte ihn leise mit ihren Füßen. Dieser Druck tat ihm so wohl, und er sah unverwandt das Gesicht der Schlummernden an. Wie schön war sie, wenn sie schlief. Sie gehörte zu den Frauen, die am schönsten sind, wenn ihre Gesichtszüge unbeweglich ruhen. Klara atmete in ruhigen Wellen; ihre Brust, die halb entblößt war, bewegte sich sanft auf und ab; ihren herabhängenden Händen war ein Buch entfallen. In Simon stieg der Gedanke auf, hinzuknieen und diese schönen Hände still zu küssen, aber er tat es nicht. Er würde es vielleicht getan haben, wenn sie wach dagelegen wäre, aber schlafend? Nein! Geheime, verstohlene, erschelmte Zärtlichkeiten sind nicht meine Sachen, dachte er. Ihr Mund lächelte, als schliefe sie nur so und wüßte, daß sie schliefe. Dieses Lächeln der Schlafenden verbot jeden unzarten Gedanken, aber es zwang, hinzusehen auf diesen Mund, auf dieses Gesicht, auf dieses Haar und auf diese länglichen Wangen. Im Schlaf preßte Klara plötzlich ihre Füße stärker an Simon, dann erwachte sie und schaute sich fragend um und blieb lange an Simons Augen hängen, als verstände sie irgend etwas nicht. Dann sagte sie: »Du, Simon! Höre einmal.«
»Was denn?«
»Wir werden nicht mehr lange in diesem Hause wohnen. Agappaia hat alles verspielt und verloren. Er ist in die Hände von Schwindlern geraten. Das Haus ist bereits verkauft und zwar an deinen Frauenverein für Volkswohl und Mäßigkeit. Die Damen gründen hier ein Waldkurhaus für das arbeitende Volk. Agappaia hat sich einer Gesellschaft von Asienforschern angeschlossen und wird bald wegreisen, um dort irgendwo in Indien eine versunkene griechische Stadt zu entdecken. An mich denkt er schon gar nicht mehr. Wie seltsam, es kränkt mich gar nicht einmal. Mein Mann war überhaupt nie fähig, mich zu kränken. Genug! Ich werde in einem einfachen Zimmer wohnen, in der Stadt unten, und Kaspar und du, ihr werdet mich besuchen. Ich werde eine Stelle bekleiden, irgend eine Stelle, so wie du. Im Herbst ziehen wir aus, dann soll auch sogleich dieses Haus umgebaut werden. Was sagst du dazu?«
»Mir ist das sehr lieb. Ich dachte auch schon daran, mich zu ›verändern‹. Jetzt kommt es ja von selbst. Ich freue mich sehr darauf, dich in deinem zukünftigen Heim besuchen zu können.«