Die jugendliche Oteritta hatte eben zu tanzen, da kam ein Mann und sagte: er dulde nicht, daß seine Mutter sich öffentlich preisgebe.
Dem Löwen fiel das künstliche Gebiß ins Orchester.
Der Herkules-Jongleur vermißte sein Kanonenrohr; das Bübchen des Kapellmeisters war mit dem Rohr davongelaufen.
Unsre Hoffnung war noch der sprechende Hund – die Zensur verlangte seine Texte in zwei Exemplaren und verbot ihm (als angeblich zum Klassenhaß aufreizend) das einzige Wort, das er sprechen konnte: Hunger.
Indessen suchte Geißler unten die Zuschauer immer wieder zu beruhigen. Da kam (ist es verwunderlich bei diesem Riesenbetrieb?) da kam der Logenschließer, der Herrn Geißler nicht kannte, und schmiß ihn als ruhestörend hinaus. Schmiß Herrn Geißler hinaus; den eignen Direktor.
Die Athleten vom Sketch forderten ihre Gage. Von wem? Von mir. Ich wies sie an den Geschäftssekretär. Sie packten ihn und wollten ihn unter sich aufteilen. Er rief nach dem Dramaturgen – der Regisseur meldete kurz: „Ist beruflich verhindert. Wird eben gepfändet.“ Die Herren des Ausschusses bestürmten den Verwaltungsrat um Aufklärung. Der Portier trat dazwischen.
Schon hatte der sprechende Hund den Löwen verbellt, als auf einmal Stille in die streitenden Gruppen kam: die städtischen Elektrizitätswerke hatten das Licht abgedreht, weil die Rechnung nicht bezahlt war.
In der finstern Halle aber tönte die Stimme Geißlers:
„München – dieses Nest! Hier ist ja nichts zu machen. Geben Sie mir augenblicklich meine fünfzehn Mark heraus! Ich gründe in Berlin ein Schauspielunternehmen.“