Da öffnet sich die Tür, und klirrend erscheint eine rote Patrouille, blutjunge Bursche.

„Achtung!“ ruft der Führer. „Saan Sö der Leinzeltner?“

„Ja.“

„Hände hoch!“

Aber, wandte Leinzeltner hilflos ein, er sei ja selber Rotgardist, da auf der Kommode – er wies mit dem Finger hin – liege doch seine Armbinde.

Pardautz! – hatte er eins an der Schnauze sitzen, und „Hände hoch!“ brüllte der Führer. „Sö kommen mit auf die Polizei!“

Leinzeltner schritt knieweich und beklommen inmitten der Patrouille auf die Polizei, immer mit den Händen hoch – nur eben verschränken durfte er sie im Nacken. O du lieber heiliger Tobias, Schutzpatron – was wird man ihm dort antun, was von ihm wollen?

Auf der Polizei meldete der Führer:

„Leinzeltner zur Stelle gebracht.“