„Herr, Ihre Erfindung ist großartig. Sie werden Milliarden damit verdienen. Da macht es Ihnen wenig aus, wenn ich Ihre Miete vom nächsten Monat an um fünfzig Kronen erhöhe. Nach Ihrem Gesichtsausdruck zu schließen, sind Sie sehr verblüfft, Herr... Livingstone?“.
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Einst lernte Gabriel Drégely in Karlsbad eine nette Dame kennen. Man promenierte ein Stündchen und schied mit dem Wunsch, einander wiederzusehen.
„Morgen um vier?“ fragte Drégely. „Paßt es Ihnen?“
„Gern. In der Konditorei.“
Tags darauf also um vier wartete Drégely in der Konditorei; wartete lange Zeit; niemand kam.
— — — Etliche Jahre später begegnet Drégely einer Dame, die deutlich zeigt, daß sie gegrüßt sein wolle... Wer mag sie nur sein? Richtig: die Blondine damals aus Karlsbad.
„Auch ich habe Sie schwer wiedererkannt,“ beginnt die Dame, „Sie sind etwas rundlich geworden.“
„Kein Wunder“ brummt Drégely. „Wenn Sie einen sechs Jahre in der Konditorei warten lassen?“
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