Mit der Axt hieb er die Obstbäume ab; mit dem Bowiemesser spitzte er die Pfähle. Und zog zuerst mal einen Palisadenzaun rundum – gegen Indianerüberfälle.
Dann verschmierte er die Wände der Scheune mit Lehm und hängte eine große Lampe auf. Die Lampe bammelte zu niedrig, man stieß mit dem Kopf daran. Mr. Fürmann sägte also eine Öffnung ins Dach, errichtete eine Art Schornstein mit einem Querbalken darüber und schraubte den Lampenhaken in den Balken. Nun wars richtig.
Die emsige Tätigkeit Mr. Fürmanns war dem Auge der Münchener Baubehörde keineswegs entgangen. Es kam ein Amtsorgan mit der Frage:
Was denn all das bedeute und vorstelle?
„Dieses ist,“ sprach Mr. Fürmann, „die neugegründete Fremdenpension.“
„Die Tenne mit der großen Lampe?“
„Ist der Eß- und Tanzsaal.“
„Die hölzernen Käfige da rechts und links?“
„Sind die Wohnzimmer.“
„Ja, Mensch! Haben Sie denn eine behördliche Bewilligung zur Umgestaltung der Scheune vorzuweisen, eine Konzession zum Betrieb der Herberge?“