- Terpzichorie, die Muse des Chantantcafés;
- Eklio, die Muse der Malerei;
- Metropolyhymnia, die Muse der Operette;
- Pêle-Mêlepomene, die Muse der Revue;
- Taillia, die Muse des Modeballetts;
- Kallipygiope, die Muse des Orpheums;
- Plagiato, die Muse des Humors;
- Hurrania, die Muse der Kriegslyrik;
- Hinterterpe, die Muse des Kinos.
Das sind die neun.
Die Parze Atropos, die mit der Schere, ist journalistisch beschäftigt – doch es will
Lozelachesis als Muse der Zeitgeschichte fungieren.
Tanz
Das war ein unvergeßlicher Abend gestern abend, dieser Abend in den ‚Vier Jahreszeiten,‘ bei gehobenen Gefühlen und ebensolchen Eintrittspreisen.
Als sich der Vorhang mitten spaltete, erblickte man einen zweiten Vorhang, er war blau wie Rotwein.
Vorn stand ein Holzgerüstchen, zartvergoldet. Eine Harfe? Ein Schafott? Es war ein Sessel, Gotisch-Fraktur.
Weiter hinten stand die Tänzerin, mit einem verkürzten Bein. Schon nach der dritten Nummer zeigte sich, daß ihr Bein nicht wirklich verkürzt ist, sondern es war nur eine künstlerische Verkürzung, nach einer Radierung von Slevogt.