Die Herren: Das Volk ist das schon so gewohnt...
Ich: Gut, ich will die Gewohnheit ehren und mit einem Programm in der Wahlversammlung erscheinen.
Die Herren: Mit welchem?
Ich: Das kann Ihnen doch wirklich gleichgültig sein. In unserm sechzig- oder siebzigjährigen parlamentarischen Kampf haben wir ja nicht viel erreicht. Eins dennoch: die Programme der Abgeordneten sind Wort für Wort festgelegt. Man kann sagen: alle Programme sind prächtig – ohne Unterschied der Partei. Welches Programm immer ich zu dem meinen mache – Sie können zufrieden sein: es wird Hunderte von Verheißungen enthalten – für Arm und Reich. Es gibt kein Versprechen, und sei es noch so kühn, das ich dem Volk vorenthalten werde – ohne Rücksicht auf die Kosten der Erfüllung. Seien Sie überzeugt, daß mich kein lebender Parlamentarier an Versprechungen übertreffen wird, soweit unsre Zunge klingt – das gelobe ich Ihnen mit Herz und Hand – fürs Vaterland.
– In freudiger Erregung, bereichert um tausend große Hoffnungen, nahmen die Herren Abschied. Und schließlich: was wäre das Leben, wenn es keine Hoffnungen gäbe?
Einfälle
„Alle Menschen sind Brüder.“ – Daher der ewige Zank unter ihnen.
*
„Seit er sein Auskommen hat, ist dieser Schlieben ganz genießbar.“