Wie! fiel ich ein, man versagte Euch die Bibel?
Wen man für verabscheuungswürdig hält, dem versagt man alles.
Ihr müsset eine Bibel haben!.... Ich will, daß Ihr eine habt und sollt' ich Euch meine eigene bringen!!
Edler, junger Mann! sprach er mit dankendem Tone, bis zu mir bringen? Unmöglich! Auch möchte ich es nicht einmal zugeben! Der Anblick dieses entsetzlichen Aufenthalts darf Ihre Blicke nicht betrüben.... soll ich Ihnen sagen, wie es kommt, daß ich mich an Sie wendete? Gestern, als ich die Kuchen an einer Schnur zu Ihnen hinaufziehen sah,... da sagte ich zu mir voll Neid: gibt es nicht eine mitleidige Seele, die auf gleiche Weise das Brod des Lebens zu einem armen Gefangenen gelangen ließe!
Dies war mir ein leuchtender Fingerzeig.
Habt Ihr eine Schnur?
Die Vorsehung hat zugegeben, versetzte er, daß ich eine behalten konnte, die ich zu diesem einzigen Zwecke aufbewahrte.
Ihr sollt eine Bibel haben! Ja, Ihr sollt! rief ich ihn unterbrechend aus.
Und hocherfreut bei dem Gedanken, dem Unglücklichen so wahrhaft zu nützen, suchte ich eilig meine Bibel unter den Büchern, die ich gestern in den Schrank gepackt.