Mein Oheim war eben nach Hause gekommen. Kaum erblickte ich ihn, so eilte ich auf ihn zu und warf mich in seine Arme. Du, Julius! sagte er. Ich überhäufte ihn mit Liebkosungen, ohne einer Antwort fähig zu sein.
Du kommst ohne Hut, mein Sohn, indeß in gutem Geleit, wie ich sehe. Mein Fräulein und mein Herr, haben Sie die Güte, sich zu setzen. Ich ließ seine Hand los, um Stühle herbeizuholen.
Wir wollten nur, mein Herr, bemerkte der Greis, dies Kind, das allerdings einer Unbesonnenheit schuldig, dessen Herz aber ganz brav ist, Ihren würdigen Händen übergeben; er mag Ihnen selbst erzählen, welchen Zufällen wir es verdanken, daß wir ihn zum Reisegefährten hatten und uns die Freiheit nahmen, bei Ihnen einzusprechen. Leben Sie wohl, Freundchen, sagte er und reichte mir die Hand; ich lasse Ihnen meinen Namen hier auf dieser Karte, daß Sie wissen, wer ich bin, wenn Sie jemals mir wieder das Vergnügen erweisen wollen, meine Freundschaft in Anspruch zu nehmen.
Leben Sie wohl, Herr Julius...., sagte das liebenswürdige Mädchen und reichte mir ihre Hand.
Nassen Auges sah ich sie scheiden.
Auf diese Weise fand ich meinen guten Onkel Tom wieder. Nach Verlauf etlicher Tage kehrten wir nach Genf zurück. Er erlösete mich von Herrn Ratin und nahm mich mit sich.