Ja! das Angesicht meines Oheims Tom kam mir in diesem Augenblicke sehr widerwärtig vor! Ich liebe ihn, ich liebe ihn von ganzem Herzen, meinen Oheim Tom; aber von dem süßesten Gegenstande auf's Gesicht seines Onkels gerathen, von den reizendsten Träumen des Herzens zur kalten Wirklichkeit! So viel ist nicht einmal nothwendig, um Leben und Oheim verhaßt zu machen.

Beruhige dich, Julius, sprach er, ich bin deinem Uebel auf der Spur. Und damit fuhr er fort mich zu beobachten und blätterte dabei in einem alten Quartanten, wie um dem Ausspruche des Verfassers gemäß das Mittel nach den Anzeichen einzurichten.

O! ich befinde mich nicht schlecht! Sie täuschen sich, Oheim! Das einzige Uebel ist nur, daß ich aufgeweckt bin. Ach! ich war so glücklich!

Du befandest dich wohl, du befandest Dich ruhig, glücklich?

Ach! ich befand mich im Himmel, warum haben Sie mich aufgeweckt?

Hier belebte eine sichtbare Freude, von einem Schimmer von Stolz und gelehrter Genugthuung untermischt, das Antlitz meines Oheims Tom und ich glaubte ihn sagen zu hören: Schön! das Mittel wirkt.

Was haben Sie denn mit mir angefangen? fragte ich.

Du sollst es erfahren. Sieh, hier habe ich Deinen Fall im Hippokrates, Seite 64 der haager Ausgabe. Jetzt für den Augenblick bedarf es vor allem der Ruhe.

Aber, Onkel...

Was?