Seit dem unsterblichen „Onkel Benjamin” von Claude Tillier ist so kein Buch geschrieben worden. So leicht und so schwer, so ernsthaft und so froh. Unphilosophisch und unpolitisch sei das Buch, so sagt der Verfasser im Vorwort, dabei spricht köstlichste, das Dasein bejahende Philosophie aus jeder Zeile, und neben der lachenden ernsten Weltanschauung, die sich unter einem Mantel von Scherzen und Derbheiten verbirgt, steht auch manches politisch feine und kluge Wort. Wie dieser Bildschnitzer und Künstler des 17. Jahrhunderts lachenden Mundes über die großen und kleinen Beschwerden des Lebens dahinschreitet, wie er Pest, Krieg, Tod an sich vorbeilaufen läßt und bei allem Ungemach immer den Schelm im Nacken sitzen hat, das kann nur ein ganz wundervoller, innerlich freier Mensch, der selbst Ähnliches erlebt und bezwungen hat, so schildern.

„Die Hilfe”

RÜTTEN & LOENING
FRANKFURT A. MAIN

Stefan Zweig

Romain Rolland

Der Mann und das Werk

Mit 6 Bildnissen und 3 Schriftwiedergaben
Geheftet 27 Mark, in Halbleinen gebunden 35 Mark

Dies Buch kommt jetzt zur rechten Zeit. Über Rolland als Menschen, seine geistige Gestalt und ihre Bedeutung für diese Zeit hat Stefan Zweig in seinem schönen, aus Liebe und Ehrfurcht entstandenen Buche Worte gesagt, welche stehenbleiben werden.

Hermann Hesse in „Wissen und Leben”