„Gerade darum. Ich werde es Ihnen schon noch erklären, das nächste Mal . . .“

„Das nächste Mal beim Brunnen . . . Wir werden da wieder vespern, nicht wahr?“

„Ich werde schaun. Wenn’s schön ist.“

„Aber Sie kommen früher, nicht wahr? . . . Sagen Sie, Lutz . . .“

(Sie waren bei der Haltestelle angelangt. Sie sprang auf das Trittbrett der Straßenbahn.)

„Antworten Sie mir, sagen Sie doch . . . Lucia . . . Luxchen . . . kleines Lichtlein . . .“

Sie antwortete nicht; aber als die Bahn schon fuhr, zwinkten ihre Wimpern „Ja“, und eine lautlose Bewegung ihrer Lippen sagte:

„Ja, Peter.“

Auf dem Heimwege dachten beide: Merkwürdig froh sehen heute abend die Leute aus!

Sie lächelten, ohne sich einzugestehen, was geschehen war. Sie wußten nur soviel, daß sie Es nun besaßen, in Händen hielten als ihr Eigen . . . was denn? Ein Nichts. So reich waren sie an jenem Abende! . . . Daheim besahen sich beide im Spiegel, mit herzlichen Blicken, wie man einen Freund betrachtet. Sie sagten sich: „Jenes liebe Auge hat auf dir geruht.“ Beide gingen bald zu Bette, sie waren ganz erschöpft . . . Wovon nur? Durch wunderbare Mühsal. Beim Auskleiden dachten sie: