(Sie dachte: Mein Liebes! Wie schön, daß dir weh tut, was ich Häßliches gemacht habe.)
Sie sagte:
„Sie sind gut. Dank dafür.“
(Er sah sie mit erstaunten Augen an.)
„Geben Sie sich keine Mühe, das zu begreifen,“ sagte sie, indem sie leicht seine Hand berührte . . . „So, reden wir von was anderm . . .“
„Ja . . . nur noch ein Wort . . . Ich möchte aber doch wissen . . . Sagen Sie mir — aber nicht beleidigt sein! — sind Sie vielleicht gerade jetzt etwas in der Klemme?“
„O nein, ich habe das vorhin nur so gesagt, weil’s bei uns ein paar Mal verdammt knapp zugegangen ist. Aber jetzt steht es viel besser. Mutter hat einen gut bezahlten Posten gefunden.“
„Ihre Mutter hat einen Beruf?“
„Sie ist Arbeiterin in einer Munitionsfabrik . . . zwölf Franken täglich. Jetzt sind wir reich.“
„In einer Fabrik! in einer Fabrik für den Krieg!“