„Nur nicht vom Kriege sprechen, das ist so langweilig.“

„Ja,“ sagte er begeistert, „nie werden wir vom Kriege reden.“

(Da ward ihnen plötzlich ganz leicht zumute.)

„Schaun Sie, wie diese komischen Kerlchen ihr Duschbad nehmen.“

(Sie zeigte auf die Spatzen, die am Brunnenrande große Wäsche hielten.) „Aber dann haben Sie mich neulich am Abend“ (das mußte er wissen) „doch gesehn?“

„Freilich.“

„Aber Sie haben ja nie zu mir hingeschaut. Die ganze Zeit waren Sie nach der andern Seite gewendet . . . Sehen Sie, gerade so wie jetzt . . .“

(Er sah sie im Profil; zierlich aß sie ihre Semmel und blickte schelmisch vor sich hin.)

„Sehn Sie doch ein bißchen her! . . . Was gibt’s denn da drüben zu sehen?“ Aber sie wendete ihm das Gesicht nicht zu. Er faßte ihre rechte Hand, deren Handschuh am Zeigefinger zerrissen war und das Spitzchen bloß ließ.

„Worauf sehen Sie denn?“