„Ah so!“ sagte der heilige Bürokrazius. „Respekt! Da gratulier’ ich.“ Damit stieg der Heilige von seinem Roß und setzte sich neben den heiligen Stultissimus. Einerseits aus Kollegialität, anderseits um sich mit seinem offensichtlich etwas schwerhörigen Mitheiligen besser verständigen zu können. „Freut mich sehr, Ihre werte Bekanntschaft gemacht zu haben!“ sagte er höflich.
„Weißt was, sein mer per du!“ meinte der heilige Stultissimus jovial.
Da rückte der heilige Bürokrazius unwillkürlich etwas von ihm weg und betrachtete ihn vom Kopf bis zu den Füßen.
„Vielleicht nit?“ fragte der Stultissimus im Ton einer aufsteigenden Beleidigung.
„Aber selbstverständlich!“ beeilte sich der heilige Bürokrazius zu versichern.
„Also, sollst leben!“ sagte der Stultissimus und klatschte ihm mit der flachen rechten Hand kräftig auf seine Glatze.
„Nix drinnen? Ha?“ frug er freundlich.
„Mit Verlaub,“ erkundigte sich der heilige Bürokrazius nach einer Weile, „wo hast denn du deinen Verstand?“
„Verstand?“ erwiderte der andere. „Verstand hab’ i überhaupt keinen.“
„Aber du mußt doch auch was denken.“