„Sophie ...“
„Felix ...“
Es war der Ausbruch eines neuen, unendlichen Vergehens ineinander ...
Und leise durchschlich Valentin Rapp die dunklen Räume seiner Wohnung ... von Tür zu Tür ...
Er hatte die Schuhe ausgezogen und tastete sich nun sachte und lautlos vorwärts.
An der Tür des Schlafzimmers machte er halt. Er horchte ... Er hörte das unterdrückte Flüstern erregter Stimmen.
Valentin Rapp spürte einen wehen, stechenden Schmerz. So sehr hatte er dieses Weib geliebt ... so ehrlich und warm. Und sie betrog ihn ... die Dirne!
Das schwere Blut stieg ihm jäh zu Kopf, und ein Zittern und Beben befiel ihn ... Ruhig ... er mußte ruhig sein ... nur jetzt noch ... bis er sie getroffen hatte.
Schwer atmete der Mann ... fast keuchend. Und drinnen schmiegte sich Sophie innig an die Brust des Geliebten ... umschlang ihn mit ihren weichen Armen und küßte ihn.
„Felix ... lieber ... lieber Felix! Weil ich dich nur wieder hab’ ... dich ... du ...“