Sie aber, die beiden schwachen Menschenkinder, standen in diesem weiten Feuerdom, standen darin und fürchteten sich. Fürchteten sich vor der entfesselten Schönheit des Waldes, die sie selbst geweckt hatten. Wollten fliehen und fanden keinen Ausweg.

Enger drängten die Flammenwände herzu, tiefer sank die gewaltige Kuppel.

Und jetzt schlug’s zusammen mit Heulen und Sausen.

Ein Prasseln, Krachen, Brüllen und Funkenstieben.

Und eine Stimme scholl durch das Getöse wie hohnlachender Donner:

„Lernt eure Leidenschaften zügeln und euer Wollen! Euer Wollen war groß — seht zu, ob ihr auch tragen könnt, was ihr gewollt habt!“

Und die Flammen brachen nieder und begruben sie unter ihrem heißen goldenen Mantel. — — —

Fritz erwachte verstört und erschreckt.

Die Sonne stand im Mittag, vor ihm lagen die roten Giebeldächer, und leise summten im blühenden Lindenwipfel die Bienen immerzu ihr süßes Lied.

Aber aus der Landschaft war aller Glanz genommen. Die Freude war tot, die Erinnerungen winkten und die Jugend lächelte nicht mehr.