summte Otten. »Die Sterne stehen am Himmel und winken zu neuen, unbekannten Fernen, und wir flüstern noch im Schlaf: morgen — morgen kommen wir zu euch!«
»Ach, Vater —«
»Hast du mich lieb, Töchterchen?«
»Jetzt wieder. Nun behandelst du mich nicht als kleines Mädchen. Das geht doch nicht gut.«
»Und weshalb soll das nicht gehen?« fragte er erstaunt.
»Du bist doch nie zu Hause gewesen. Vor der Mutter brauch’ ich mich nicht zu genieren. Ich kann dir das nicht so sagen, aber ich weiß nun mal nicht anders, als daß sie immer zu mir gehört hat. Verstehst du?«
»Närrchen,« sagte er, hob ihr Kinn und küßte sie. »Ich gehöre auch dazu.«
Sie erwiderte nichts. Aber sie schlang die Arme um seinen Nacken und schwang sich auf sein Knie.
»Was? Doch noch ein Schoßkindchen? Solch ein großes Frauenzimmer!«
»Es sieht ja keiner. Ich freue mich, daß du da bist.«