»Männer? Wo sind sie? Ich habe eine Neugier, einen Mann kennen zu lernen.«
»Heirate, schöne Herzogin.«
»Das tat ich schon. Und ich wurde neugieriger als je.«
»Armer Herzog.«
»Hältst du ihn für ärmer oder mich?«
»Ihn! Wen anders als ihn! Denn er hat ein weißes Weib mit rotem Blut und weiß es nicht.«
Die Geigen jubelten auf, und die Menge jubelte mit. Ein Freudenrausch lag in der Luft. Er lag in Kopf und Herz.
»Ihr Männer seid Egoisten. Weil ihr alle dasselbe Manko in euch verspürt, haltet ihr gegen uns zusammen. Ihr redet so viel und so laut von der Liebe, damit wir glauben sollen, sie wäre so und ihr verständet sie.«
»Belehre mich eines besseren, und du hast deinen ersten Schüler.«
»Mit Keckheit kommst du den Dingen nicht auf den Grund. Wenn ihr angreift, ergeben wir uns. Aber wenn wir befehlen, verschenken wir. Ahnst du den Unterschied?«