»Der Effekt ist derselbe: die Waffeln schmecken. Probier, Joseph. Wenn ich den Duft in die Nase bekomme, sehe ich mich immer als kleinen Jungen an der Hand des Vaters vor der Waffelbude stehen. Er besaß keine Reichtümer, aber Waffeln mußte er mir kaufen. Das waren Festtage.«
»Unsere heutigen Kinder sind über Kirmeßbuden erhaben.«
»Weil sie von ihren Eltern verwöhnt werden. Verwöhnen ist nämlich leichter als die rechte Liebe haben.«
»Die Menschen sind eben alle Egoisten. Kinder und Große. Nur wo der Vorteil winkt, ist Liebe.«
»Davon macht doch wohl die Elternliebe eine Ausnahme. Nie geht mir aus dem Gedächtnis, was ich einmal in Rom erlebte.«
Otten sah ihn an ...
»Ein Bandit hatte ein Mädchen getötet. Er wurde verurteilt. Der Vater des Mädchens, Schweißperlen auf der Stirn, ersucht die Richter und Geschworenen um eine Gunst. Man ließ den armen Teufel zu Wort kommen.«
»Was wünschen Sie?«
»Ich möchte ihn sterben sehen.«
»Was wollen Sie?«