»Was denn, mein Junge?«
»Ich war gestern abend rasend stolz auf dich. Und ich habe es auch Tante Werder schon gesagt.« Und nun war der Junge draußen. Und der Vater sann hinter ihm her. – –
Eine halbe Stunde später betrat er frisch und hoch gestreckt das Frühstückszimmer.
»Guten Morgen, verehrte Cousine. Bin ich nicht ein Frühaufsteher?«
Sie legte den Kopf auf die Seite und betrachtete ihn.
»Alle Achtung, Klaus. Dafür, daß du schon um sechs Uhr früh auf den Beinen warst, bist du noch immer recht rüstig.«
»Spötterin. Dürfte ich wirklich noch um eine Tasse Kaffee bitten? Wo steckt der Walter?«
»Das ist ein Junge, Klaus. Nachdem er mir mit strahlenden Augen von ihm, dem herrlichsten von allen – das solltest du nämlich sein, Klaus – erzählt hatte, bekam er plötzlich das zweite Gesicht und mußte eiligst noch ein Kolleg belegen. Sehr beschämend für den väterlichen Leichtsinn.« Und sie schenkte ihm das Frühstück ein.
»Leichtsinnig? Ich –? Ach, Traud, ich wollte, ich könnte es noch einmal von Herzen sein.«